Die Werke von John Dowland

Solo Lautenmusik

John Dowland hat zu Lebzeiten angekündigt ein Gesamtwerk all seiner Kompositionen für Solo Laute zu veröffentlichen. Da dieses Werk leider nie erschienen ist, ist man auf Manuskripte angewiesen, deren Quelle oft fragwürdig, und/oder deren Zustand sehr schlecht ist. Zudem sind kaum Datumsangaben auf den Manuskripten enthalten, die auf ein Entstehungsdatum schließen lassen.
Neben Dowlands Song-Books und A Musicall Banquet gibt es nur zwei englische gedruckte Quellen für die Musik Dowlands: New Booke of Tabliture von William Barley aus dem Jahr 1596, in dem Dowland sieben Stücke beisteuerte, und Varietie of Lute-Lessons aus dem Jahr 1610, das von Dowlands Sohn Robert veröffentlicht wurde.

Nachfolgend sind alle bekannten Werke Dowlands für die Solo Laute nach ihrer musikalischen Form geordnet. Die Zahlen in den Klammern verweisen auf die Nummerierung wie sie Diana Poulton in ihrem Werk "The collected Lute Music of John Dowland" vornimmt.

Fantasien

Pavanen

Galliarden

Allemanden

Jigs und andere Stücke im 6/8 Takt

Song Arrangements

Balladen und andere bekannte Melodien

Stücke unbekannter Herkunft

a) Vermutlich von Dowland

b) Vermutlich nicht von Dowland

c) Vermutlich von Dowland, aber in schlechter Fassung erhalten

Andere Versionen, vermutlich nicht von Dowland

Aus weiteren Quellen

 


Fantasie (P. 1)

Diese diatonische Fantasie ist bekannt als die siebte Fantasie in Robert Dowlands Varietie of Lute-Lessons.

Forlorne Hope Fancye (P. 2)

Eine von zwei chromatischen Fantasien von Dowland, die zugleich zu seinen eindrucksvollsten und schönsten Fantasien gehört. Das Stück baut auf einem abfallenden Tonfragment von sechs chromatischen Tönen auf. Dieses Fragment taucht innerhalb des Stückes 15 Mal auf, 7 Mal auf dem Ton D beginnend, 7 Mal auf G und 1 Mal auf einem A. Das Thema wird augmentiert, diminuiert und auf unterschiedlichen Taktzeiten rhythmisch gespiegelt.

Farwell (P. 3)

Die zweite chromatische Fantasie, die anders als Forlorne Hope Fancye das chromatische Thema in aufsteigender und nicht in absteigender Form verarbeitet. Das Thema taucht hier 14 Mal auf.

Farwell (P. 4)

Eine weitere diatonische Fantasie, die eigentlich ein In Nomine ist. Das "Gloria Tibi Trinitas" Thema erscheint im Diskant.

Fantasie (P. 5)

Eine vergleichsweise kurze Fantasie (35 Takte).

Fantasie (P. 6)

Hinter der ersten Fantasie die vielleicht bekannteste Fantasie Dowlands. In Elias Mertels Hortus Musicalis taucht diese Fantasie als Nummer 69 auf.

Fantasie (P. 7)

Mit 75 Takten die längste von Dowlands Fantasien.

Piper's Pavan (P. 8)

Von dieser Pavane sind neun Kopien für die Laute erhalten, sechs Quellen befinden sich in England, drei auf dem Kontinent. Die entsprechende Galliarde lautet Captain Digorie Piper's Galliard (P. 19).

Semper Dowland Semper Dolens (P. 9)

Der Titel dieser Pavane ist nur in dem Lachrimæ Werk korrekt und vollständig genannt. In Jane Pickering's Sammlung heißt die Pavane Dowlandes Lamentation Semp dolent und in der Weld Sammlung heißt sie Semper dolens. In der Euing Sammlung hat sie gar keinen Titel. Von dem Stück gibt es neben der Solo Lautenversion die oben genannte Consort Version aus dem Lachrimæ Werk.

Solus cum sola (P. 10)

Eine vermutlich frühe Komposition, die für eine sechschörige Laute geschrieben wurde. Barley fügt in seiner Sammlung einen siebten Chor hinzu und ordnet das Stück auch für Orpharion ein.

Mrs Brigide Fleetwoods Pauen als Solus sine sola (P. 11)

Der Untertitel lässt vermuten, dass diese Pavane thematisch in Verbindung zu Solus cum sola steht. Musikalisch unterscheiden sie sich jedoch sehr stark. Auch diese Pavane ist für sechschörige Laute geschrieben.

Dr Cases Pauen (P. 12)

Diese Pavane wurde für John Case geschrieben, dem Autor von Apologia Musices (1588), in dem Dowland zum ersten Mal namentlich unter den großen Komponisten seiner Zeit erwähnt wurde.

Dowlands adew for Master Oliuer Cromwell (P. 13)

Die Pavane ist unter diesem Titel im Second Booke of Songs als Consort-Version erschienen. Für die Laute ist auch der Titel Resolucon oder Resolution bekannt. Mit Oliver Cromwell ist vermutlich ein Onkel des Protektors gemeint.

Sir John Langton his Pauin (P. 14)

Diese Pavane ist in Robert Dowlands Varietie of Lute-Lessons erschienen. In Lachrimæ taucht sie als M: John Langtons Pauan auf.

Lachrimæ (P. 15)

In dieser Soloversion wurde Lachrimæ in nahezu allen wichtigen englischen und kontinentalen Handschriften und Drucken veröffentlicht. Diese herausragende Pavane ist vermutlich die bekannteste Komposition Dowlands. Von Dowlands drei Lachrimæ Versionen (Solo, Flow my tears, Lachrimæ Antiquae) ist diese Solo Version vermutlich die älteste. William Byrd, Thomas Morley, Giles Farnaby, Benjamin Cosyns Mr. Randell, Melchior Schildt, Jan Sweelinck, H. Scheidemann und viele mehr haben Arrangements für Tasteninstrumente aus Lachrimæ erstellt.

A Pavan (P. 16)

Beginnt mit der Lachrimæ Phrase, zudem zeigt sie in den ersten Takten leichte Ähnlichkeiten mit Lachrimæ Antiquæ Novæ.

The Lady Russell's Pavan (P. 17)

Eine würdevolle und technisch sehr anspruchsvolle Pavane.

A Pavan (P. 18)

Der Anfang ähnelt sehr stark der Pavane Nr. 17, statt in Dur, steht er jedoch in Moll.

Captaine Digorie Piper his Galiard (P. 19)

Eine wunderschöne Galliarde, von der es neben der Soloversion eine Consort Version im Lachrimæ Werk gibt.

Dowlands Galliard (P. 20)

Diese Galliarde gehört mit den Galliarden Nr. 33 und 40 zu einer Reihe von Stücken, die ihren Ursprung in den kekannten Kompositionen La Guerre oder La Battaglia von Jannequin und Die Schlacht von Pavia oder La Battaglia Taliana von Matthias Werrecore haben.

John Dowlands Galliard (P. 21)

In einigen Handschriften hat diese Galliarde keinen Titel, im Mynshall Manuskript heißt sie John Dowland's Galliard und im Add. 2764 Capitain Candishe his Galyard.

Dowland's First Galliard (P. 22)

Diese Galliarde ist in fünf bekannten Quellen erhalten.

Frog Galliard (P. 23)

Diese Galliarde wurde auch im First Booke of Songes unter dem Namen Now, O now I needs must part. Der Name "Frog" geht vermutlich auf den französischen Gesandten, den Duc d'Anjou zurück, von dem Elisabeth als ihr "Frosch" sprach.

Galliard (P. 24)

Diese Galliarde stellt eine Frühform des Songs Awake sweet love dar. Dowland hat darin die modale Septime durch die große Dur-Septime ersetzt.

Melancoly Galliard (P. 25)

In der seltenen Tonart f-Moll geschrieben. Eine absteigende Phrase von vier Tönen zieht sich durch das gesamte Stück.

Sir John Souch his Galiard (P. 26) / My thoughts are wingd with hopes

Diese Galliarde ist im First Booke of Songes als My thoughts are wingd with hopes erschienen, sowie als Sir John Souch his Galiard für Consort im Lachrimæ.

A Galliard (P. 27)

Eine sehr kurze Galliarde, deren Teile ungewöhnlich ungleich lang sind (A=12, B=8, C=14 Takte).

A Galliard (on a Galliard by Daniel Bacheler) (P. 28)

Dowland zitiert und verarbeitet in diesem Stück eine Galliarde von Daniel Bacheler.

M. Giles Hobies Galiard (P. 29)

Diese Galliarde ist eigentlich namenlos wurde aber im Lachrimæ Werk arrangiert unter dem Namen M. Giles Hobies Galiard.

A Galliard (P. 30)

Eine lange Galliarde mit 48 Takten in g-Moll, aufgeteilt in achttaktige Teile.

A Galliard (on Walsingham) (P. 31)

Dowland benutzt das Walsingham (Nr. 67) Thema für den ersten Teil dieser sehr kurzen und kompakten Galliarde (24 Takte).

Mrs Vaux Galliarde (P. 32)

Diese 28-taktige Galliarde ist ungewöhnlich aufgeteilt in 8+7+13 Takte.

Mr Langtons Galliard (P. 33)

Diese Galliarde gehört mit den Galliarden Nr. 20 und 40 zu einer Reihe von Stücken, die ihren Ursprung in den kekannten Kompositionen La Guerre oder La Battaglia von Jannequin und Die Schlacht von Pavia oder La Battaglia Taliana von Matthias Werrecore haben.

Mignarda (P. 34)

Die Galliarde erscheint in Lachrimæ als M. Henry Noell his Galliard und in A Pilgrimes Solace als Shall I striue with wordes to moue.

A Galliard (P. 35)

Gewöhnliche Galliard Form, bestehend aus drei Teilen mit jeweils 8 Takten.

Mr Knights Galliard (P. 36)

Die Anfangsphrase stammt nicht von Dowland. Sie wurde bereits von Anthony Holborne (Mr Bonds Galliard), William Brade und Michael Prätorius (Terpsichore) verwendet.

My Lord Chamberlaine his Galliard (P. 37)

Am Ende des First Booke of Songes hat Dowland diese Galliarde hinzugefügt als "invention for two to play upon one lute", also für zwei Personen, die mit einer einzigen Laute spielen und deren Stimmen sich im Laufe des Stücks abwechseln.

Syr Robert Sidney his Galliard / The Right Honourable the Lord Viscount Lisle, Lord Chamberlaine to the Queenes most excellent Maiestie, his Galliard (P. 38)

Im Musicall Banquet wird dieses Stück Syr Robert Sidney his Galiard genannt. Eine Kurzversion dieses Stücks hat den Titel Susanna Galliard und bezieht sich zum einen auf die Syr Robert Galliard, zum anderen auf das berühmte Suzanne un jour von Orlando di Lasso. Die Susanna Galliard erscheint in Lachrimæ als M. Bucton his Galiard.

Doulands rounde battell galyarde (P. 39)

In dieser Galliarde wird Material von der Schlacht vor Pavia aus Fuhrmanns Testudo Gallo-Germanica verwendet.

The Battle Galliard / The King of Denmark his Galliard (P. 40)

Diese Galliarde gehört mit den Galliarden Nr. 20 und 33 zu einer Reihe von Stücken, die ihren Ursprung in den kekannten Kompositionen La Guerre oder La Battaglia von Jannequin und Die Schlacht von Pavia oder La Battaglia Taliana von Matthias Werrecore haben.

K. Darcyes Galliard / The most sacred Queene Elizabeth her Galliard (P. 41)

Dieses Stück erscheint unter dem letztgenannten Namen in Varieties of Lute-Lessons. Warum Dowland zwei Namen für dieses Stück verwendete ist unbekannt.

Can she excuse (P. 42)

Unter selbem Titel ist dieses Stück im First Booke of Songes enthalten. In Lachrimæ heißt es Earl of Essex his Galliard. Can she excuse gehört zu den sehr populären Stücken Dowlands, was die vielen vorhandenen Quellen belegen.

The Right Honourable Lady Rich, her Galliard (P. 43)

Eine wundervolle Galliarde in G-Dur. Der Leitton Fis wird im letzten Takt der Wiederholung des zweiten Abschnittes zum F, wodurch ein besonderer Reiz entsteht.

The Right Honourable Ferdinando Earle of Darby, his Galliard (P. 44)

Neben der Melancholy Galliard das einzige Stück von Dowland, das auf der zweiten Achtelnote auf Schlag zwei des Taktes beginnt.

The Right Honourable the Lady Cliftons Spirit (P. 45)

Eine der Galliards, die häufig zwischen einem 3/4 und 6/8 Takt wechseln.

Galliard to Lachrimæ (P. 46)

Eine hervorragende Übertragung des Lachrimae Stückes in den tänzerischen Dreiertakt, wodurch das Stück einen völlig anderen Charakter erhält.

Sir John Smith his Almain (P. 47)

Seltsamerweise taucht diese Allemande in Varietie of Lute-Lessons als anonymes Stück auf, obwohl Dowland im Folker Manuskript seine Unterschrift unter dieses Stück gesetzt hat.

The Lady Laitones Almone (P. 48)

Die Melodie zu Beginn ähnelt dem Beginn der niederländischen Nationalhymne Wilhelmus van Nassouwe (Neder-landtsche Gedenck-Clanck von Adriaen Valerius).

An Almain (P. 49)

Eine titellose, kurze, recht typische Allemande.

Mistris Whittes thinge (P. 50)

Ein sehr knackiges, kurzes und kompaktes Stück. In einigen Manuskripten aufgeführt als W Thinge oder Mrs Whites Choyce.

A Piece without title (P. 51)

Die vielen fragwürdigen Stellen bezüglich der Harmonie und der freien Konstruktion deuten entweder auf Fehler des Kopisten hin, oder auf die Tatsache, dass das Stück nicht von Dowland ist. Es ist für eine 7-chörige Laute geschrieben.

Mrs Nichols Almand (P. 52)

Unter demselben Namen taucht diese Allemande auch in Lachrimæ auf. Mit 12 Takten ist es Dowlands kürzestes Stück.

Mrs Cliftons Allmaine (P. 53)

Nach ihrer Heirat nahm Katherine Darcey (siehe Nr.41) den Namen Mrs Clifton an.

My Lady Hunsdons Puffe (or Allmande) (P. 54)

Eine sehr beschwingte und fröhliche Allemande. Donino Garsi veröffentlichte diese Allemande unter dem Titel Balletto di me Donino Garsi fatto per il S. Duca di Mantua und deklarierte sie als sein eigenes Stück.

Mistris Winters Jumpe (P. 55)

Eines der fröhlichsten Stücke von Dowland, geschrieben in C-Dur. Gleicht formal einer Corante oder Volta.

Mrs Whites Nothing (P. 56)

Diese Allemande scheint in thematischem Zusammenhang zu Mrs Whites thinge zu stehen.

Mrs Vauxes Gigge (P. 57)

Ein heiteres Stück in abtaktigen Vierertakt Abschnitten, geschrieben in c-Moll.

The Shomakers Wife A Toy (P. 58)

Mit diesem Stück reiht sich Dowland unter die vielen Schreiber ein, die sich mit der Mystik des Schuhmachers beschäftigten. Nicht erst seit Thomas Deloneys The Gentle Craft umgab den Schuhmacher der Ruf eines sanften, heiteren, kühnen und stolzen Mannes.

Tarletones Riserrectione (P. 59)

Mit lediglich 14 Takten gehört es zu Dowlands kürzesten Stücken, und dennoch ist es ein kleines Meisterwerk. Vermutlich war es Richard Tarleton, einem berühmten Komödien Schauspieler, gewidmet.

Come away (P. 60)

Dieses Stück basiert auf Come again: sweet loue doth now enuite aus dem First Booke of Songes.

Orlando sleepeth (P. 61)

Unbekannt ist, ob Dowland der Verfasser dieses Stücks ist oder es nur neu arrangiert hat.

Fortune my foe (P. 62)

Auch von anderen Komponisten gesetzt worden und u.a. bekannt unter dem Titel Aim not too high oder Aim not so high.

Complaint (P. 63)

Dieses kurze Stück ähnelt stark Fortune my Foe.

Go from my Window (P. 64)

Ein weiteres sehr bekanntes Lied, das in unzähligen Versionen von vielen Komponisten arrangiert worden ist.

Lord Strangs March (P. 65)

Eventuell wurde dieses Stück auf einer Masque von Lord Strange gespielt.

My Lord Willoughby's Welcome Home (P. 66)

Von Dowland sind zwei verschiedene Versionen für dieses Stück bekannt. Die Geschichte dieses Stückes geht auf das Lief Rowland zurück. Es sind einige deutsche Übersetzungen dieses Stückes enthalten (Rolandtgenandt. Ein Fewr new Lied/ der Engellendisch Tantz genandt/ zugebrauchen auff allerley Instrumenten/ &c. Gar kurtz weilig zusingen und zu Dantzen: In siner eignen Melodey).

Walsingham (P. 67)

Da nur eine schlecht erhaltene Handschrift von diesem Stück vorhanden ist, ist das Ergebnis nicht so befriedigend wie die Walsingham Galliarde (P. 31).

Aloe (P. 68)

Dieses Stück geht vermutlich auf die Ballade The George Aloe aus dem Oxfprd Book of Ballads (1910) zurück.

Loth to departe (P. 69)

Das längste Stück aus diesem Genre besteht aus einem 16-taktigen Thema und sechs Variationen. Neben Dowlands ist die Bearbeitung von Giles Farnaby im Fitzwilliam Virginal Book, No. CCXXX die bekannteste.

Robin (P. 70)

Eine der populärsten Balladen-Lieder, das in vielen verschieden Versionen bearbeitet wurde, sowohl für Laute, Virginal, Viola, Bandora und für eine Kombination von verschiedenen Instrumenten. Weitere Namen dieses Stückes sind Sweet Robin, Jolly Robin, oder Robin Hood is to the Greenwood gone.

A Fantasia (P. 71)

Aus dem Jane Pickering's Manuskript. Eine chromatische Fantasie, die sehr charakteristisch für Dowland ist.

A Fancy (P. 72)

Eine weitere chromatische Fantasie, von der nur ein Exemplar vorhanden ist im Euing Manuskript. Abweichend von Dowlands Norm niemals auf- und absteigende Hexachorde zu mischen, tauchen sie hier auf. Vielleicht ein Experiment Dowlands, vielleicht aber auch eine Imitation Dowlands Werke eines anderen Komponisten.

A Fancy (P. 73)

Diese anonyme Fantasie ähnelt stark dem bekannten Lied All in a garden green.

A Fancy (P. 74)

Eine kurze anonyme Fantasie ohne Namen aus der Sammlung Add.31,392 (British Library).

A Dream (P. 75)

Dieses Stück folgt in einer Sammlung unmittelbar nach dem Stück Lady Laitones Almone. Der Untertitel A Dream am unteren Rand des Blattes lässt vermuten, dass er sich auf beide Stücke bezieht und sie somit zusammengehören.

A Galliard (P. 76)

Der Anfang ist derselbe wie in Piper's Galliard (P. 19).

Mistris Norrishis Delight (P. 77)

Dieses Stück lässt eigentlich keinen Zweifel, dass es von Dowland stammt.

A piece without title (P. 78)

Ein namenloses Jig-ähnliches Stück aus dem Euing Manuskript. Da es zusammen in einer Gruppe von anderen Dowland Stücken steht, ist es vermutlich auch Dowland zuzuschreiben.

What if a day (P. 79)

Mit hoher Wahrscheinlichkeit stammt diese anonyme Vertonung von What if a day aus dem Folger Manuskript von Dowland. Bis Takt 18 stammt die Handschrift mit Sicherheit von Dowland, ab Takt 19 jedoch schreibt ein anderer.

A Coye Joye (P. 80)

Dieses Stück ähnelt stark Mrs vuaxes Gigge (P. 57). Es ist vielleicht eine frühe Version davon.

Tarleton's Jigge (P. 81)

Ein namenloses anonymes Stück, das Richard Newton als Solo Version von Talreton's Jigge identifiziert hat.

A Galliard (P. 82)

Neben dem namen Dowlands steht auch der Name Francis Cuttings unter diesem Stück aus dem Manuskript Dd.9.33, der mit größerer Wahrscheinlichkeit der Komponist sein dürfte.

Dowlands Galliard (P. 83)

Im Mynshall Manuskript wird das Stück Dowland zugesprochen, im Folger Manuskript, sowie einem weiteren wird Robert Johnson als Komponist genannt.

Hasellwoods Galliard (P. 84)

Dieses Stück stammt sehr wahrscheinlich von Anthony Holborne. In seinen Pavans, Galliards, Almains etc. aus dem Jahr 1599 taucht es als Nummer 12 auf.

Galliarda Dulandi (P. 85)

Verschiedene Komponisten tauchen für dieses Stück in unterschiedlichen Sammlungen auf. Mit hoher Wahrscheinlichkeit stammt es von Francis Cutting.

Pauana Dulandi (P. 86)

Im Leipzig Manuskript II, 6.15. erhalten.

Galliarda Dulandi 8 (P. 87)

Im Leipzig Manuskript II, 6.15. erhalten.